Im Christentum wird Gott häufig mit männlichen Begriffen wie „Vater“, „Sohn“, „Schöpfer“ oder „Richter“ bezeichnet. Das hat mehrere histo... [mehr]
Die Frage, warum Gott nicht ins Weltgeschehen eingreift, ist ein komplexes Thema, das in der Theologie, Philosophie und Religionswissenschaft intensiv diskutiert wird. Es gibt verschiedene Ansätze und Erklärungen: 1. **Freier Wille**: Viele religiöse Traditionen betonen den freien Willen des Menschen. Gott könnte eingreifen, aber das würde den Menschen die Freiheit nehmen, eigene Entscheidungen zu treffen, auch wenn diese Entscheidungen zu Leid führen können. 2. **Test des Glaubens**: Einige glauben, dass Herausforderungen und Leiden Prüfungen sind, die den Glauben stärken und die Menschen näher zu Gott bringen können. 3. **Mysteriöse Pläne**: In vielen Glaubensrichtungen wird angenommen, dass Gottes Plan für die Welt über das menschliche Verständnis hinausgeht. Was als Ungerechtigkeit oder Leid erscheint, könnte Teil eines größeren, göttlichen Plans sein. 4. **Naturgesetze**: Einige argumentieren, dass Gott die Welt mit bestimmten Naturgesetzen geschaffen hat, die nicht willkürlich unterbrochen werden. Eingriffe würden die Ordnung der Schöpfung stören. 5. **Theodizee**: Die Theodizee ist ein philosophisches Konzept, das versucht, das Vorhandensein von Bösem und Leid in der Welt mit der Vorstellung eines guten und allmächtigen Gottes zu vereinbaren. Diese Erklärungen sind nicht abschließend und variieren je nach religiösem oder philosophischem Kontext.
Im Christentum wird Gott häufig mit männlichen Begriffen wie „Vater“, „Sohn“, „Schöpfer“ oder „Richter“ bezeichnet. Das hat mehrere histo... [mehr]
Die christliche Lehre besagt, dass Jesus Christus „wahrer Gott und wahrer Mensch“ ist. Das bedeutet, dass Jesus sowohl die vollständige göttliche Natur als auch die vollstän... [mehr]
Der Name „Immanuel“ (auch „Imanuel“ oder „Emmanuel“ geschrieben) stammt aus dem Hebräischen und bedeutet wörtlich „Gott mit uns“. In der Bibel... [mehr]
Die Frage, ob Gott Jesus von Anfang an geplant hat, wird in der christlichen Theologie unterschiedlich beantwortet, je nach Konfession und theologischer Auslegung. Im traditionellen christlichen Glau... [mehr]
Die Redewendung „von Gottes Gnaden“ bedeutet, dass jemand seine Stellung, Macht oder Autorität als von Gott verliehen betrachtet. Besonders im Mittelalter und in der frühen Neuze... [mehr]
Im Alten Testament, insbesondere im Buch Levitikus (Kapitel 25), wird festgelegt, dass das Land in Israel nicht endgültig verkauft werden durfte. Der zentrale Vers dazu ist Levitikus 25,23: >... [mehr]
In vielen religiösen Traditionen, insbesondere im Christentum, wird der „Zorn Gottes“ als Ausdruck von Gottes Gerechtigkeit gegenüber Sünde und Unrecht verstanden. Ob und wi... [mehr]
Die Frage, wann die Königsherrschaft Gottes beginnt, wird je nach religiöser Tradition unterschiedlich beantwortet: - Im **Judentum** wird die Königsherrschaft Gottes (hebräisch:... [mehr]
Die Aussage, dass eine von Gott gestiftete Hoffnung nicht enttäuschen kann, stammt aus dem christlichen Glauben, insbesondere aus dem Neuen Testament (z. B. Römer 5,5: „Die Hoffnung ab... [mehr]
Theismus bezeichnet den Glauben an einen oder mehrere persönliche Götter, die aktiv in das Weltgeschehen eingreifen.